Eine der großen Herausforderungen der Digitalisierung sind die vielen unterschiedlichen IT-Systeme und Speicherorte. Sie führen zu Medienbrüchen und Prozesslücken. Damit hindern sie Unternehmen an einem effizienten Arbeiten. Digitale Exzellenz bedeutet, diese Lücken zu schließen. Business Process Management (BPM) unterstützt dabei.
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Die digitale Pflege ist auf dem Vormarsch. Das hat Ursachen: Rund 3,5 Millionen Menschen werden nach offiziellen Prognosen im Jahr 2030 in Deutschland pflegebedürftig sein – knapp eine Million mehr als derzeit. Klar ist, dass innerhalb der kommenden Jahre nicht im annähernd gleichen Ausmaß zusätzliche Pflegekräfte zum Einsatz kommen werden.
Im Zeitalter der Digitalisierung entscheiden vor allem Wissensvorsprünge über den geschäftlichen Erfolg. Die Kunst besteht darin, Big Data in Smart Data zu verwandeln. Banken stehen Informationen in nie gekannter Größenordnung zur Verfügung. Viele Akteure sind allerdings überfordert, daraus nützliche Erkenntnisse zu gewinnen. Fintechs schaffen es häufig besser, strukturierte und unstrukturierte Daten maschinenlesbar zu erkennen.
Fachkräftemangel, soziale Ungleichheit, Pensionierungswelle, Flüchtlingskrise: Das deutsche Schulwesen steht vor enormen Herausforderungen – und bekämpft diese mit Instrumenten von vorgestern. Eine Vielzahl von Lebensbereichen hat sich im Zuge der Digitalisierung bereits grundlegend verändert.
„Banking is necessary, Banks are not“ – so lautet ein Zitat von Bill Gates aus dem Jahre 1994. Um ehrlich zu sein, damals war ich in der Grundschule, und Banken gibt es immer noch. Durch hunderttausendfache Verwendung in Artikeln und Studien ist die Wirkung dieses Zitates doch sehr erschöpft.
In Digitalisierungsprojekten stehen Unternehmen vor der Herausforderung, dass sie sowohl das dynamische Umfeld von Online- und Mobile-Projekten als auch die geringe Eignung von UX- und UI-Design-Projekten für den agilen Ansatz vereinbaren müssen. Eine Lösung bietet das hybride Projektmanagement. Dabei werden die Vorteile der klassischen und agilen Methoden kombiniert.
Bei Banken verläuft der Weg in die digitale Zukunft eher schleppend. Die Liste der digitalen Baustellen ist lang. Dazu kommt: Viele traditionelle Institute haben keine klare Strategie, sehen Digitalisierung lediglich in der Neugestaltung ihrer Kommunikationskanäle zum Kunden. Um im Wettbewerb zu bestehen, genügt es aber nicht, einzelne Prozesse zu digitalisieren oder in Teilbereichen digitale Geschäftsmodelle einzuführen.
Ähnlich der Bankenbranche sind auch die Versicherungen mit neuen und veränderten Kundenanforderungen und zunehmender Kundenmacht im Internet konfrontiert. Neue und auf Technologie fokussierte Wettbewerber sind in den Markt eingetreten, die jetzt die etablierten Geschäftsmodelle der Versicherer angreifen.
Plattformbasierte digitale Ökosysteme bieten für die Kunden diverse Vorteile. Sie ermöglichen bequemen Zugang zu zahlreichen Produkten, stellen eine sichere IT-Umgebung dar, und der Kunde kann sich interaktiv in Netzwerke einbringen und von ihnen profitieren, beispielsweise in Vergleichsportalen. Eine sinnvolle Möglichkeit, wie Banken ihre Unternehmensarchitektur in Richtung eines solchen „Banken-Ökosystems“ verändern können, stellt die sogenannt
