So digital wird die Reisezeit

Reisezeit - digital

Die Sommersaison steht in den Startlöchern. Passend zur Reisezeit erobern immer mehr Gadgets den Markt, die das Reisen noch digitaler machen. Neben smarten Gepäckstücken und intelligenten Apps, gibt es eine Technologie, die Deutschlands Urlaubsstrände noch sicherer macht.

In den kommenden Sommermonaten erwarten die deutschen Urlaubsdomizile wieder eine Vielzahl von Besuchern. Besonders die Strände der Nord- und Ostsee zählen zu beliebten Ausflugszielen. Jedes Jahr sind dutzende Rettungsschwimmer im Einsatz, die die Sicherheit der Badegäste gewährleisten. Um das Badeerlebnis noch sicherer zu machen, kommen in Mecklenburg-Vorpommern nun Drohnen zum Einsatz. Die Rettungscopter befinden sich momentan in der Testphase, könnten aber schon bald Menschenleben retten. Mit dem Einsatz dieser digitalen Helfer nimmt Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland eine Vorreiterposition ein. Studien aus anderen Bundesländern gibt es bisher nicht.

Robust, belastbar und schnell

Die neuen Rettungsdrohnen bringen eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Sie sind nicht nur robust und belastbar, sondern trotzen auch Windstärken bis zu 8 bis 9 Bft. Außerdem sind sie mit einer Rettungsboje und einer Kamera ausgestattet. Datenschützer und DSGVO-Experten können jedoch beruhigt sein. Die Drohnen visualisieren das Geschehen lediglich als Livebild. Daten werden nicht gespeichert.
Die Drohnen erzielen momentan eine Reichweite von 30 Minuten und Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Somit entlasten und ergänzen sie die klassischen Rettungsmittel, die für die gleiche Strecke wesentlich länger bräuchten.

Auch andere Länder setzen auf Drohnen. Der französische Badeort Biscarrosse setzt neuerdings ähnliche Geräte ein, um seine Badestrände sicherer zu machen. Australien verwendet ebenfalls Drohnen – vor allem zur Hai-Erkennung. Die eingebaute Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Lage, zusammen mit der Kamera Haie zu identifizieren, vorausgesetzt die Drohne fliegt nahe genug an der Wasseroberfläche. Die Sicherheit an Urlaubsorten verbessert sich somit zunehmend, nicht zuletzt durch den Einsatz von neuen Technologien.

Digitale Reisebegleiter und smarte Koffer

Nicht nur Urlaubsorte rüsten technologisch auf. Jahr um Jahr erobern auch immer mehr Gadgets den Markt, die das Reisen dorthin noch digitaler werden lassen. Als Beispiel sind vor allem intelligente Gepäckstücke anzuführen. Diese Koffer, eines von 95 IT-Gadgets bei Computerwoche, lassen sich beispielsweise per App digital verfolgen und verschließen. Das aktuelle Gewicht kann ebenfalls per Smartphone abgerufen werden, sodass Übergepäck zukünftig der Vergangenheit angehört. Jedoch gibt es einen Minuspunkt: die festverbauten Lithium- Akkus. Durch neue Regulierungen sind diese bei einigen Fluglinien nämlich nicht zugelassen. Aber auch die Entwicklung weiterer moderner Gepäckstücke schreitet voran. So könnten demnächst zahlreiche mobile Endgeräte unterwegs per Sonnenenergie aufgeladen werden. Möglich wird dies durch eingebaute Solar-Hybridpanel.

Passend zu dem neuartigen Reisegepäck gibt es immer mehr GPS-Tracker, gefunden bei t3n, die an Koffern und Taschen befestigt werden. Diese senden am Reiseziel eine SMS mit dem aktuellen Standort. Somit kann sich der Reisende vergewissern, dass auch seine Habseligkeiten sicher am Ziel angekommen sind.

Zusätzlich erleichtern globale Reiseadapter die Erkundung verschiedenster Länder. Dieses Universal-Gadgets verfügen über mehrere ausschiebbare 3-Pol-Stecker und einer Leistung von 2500 Watt. Dies macht Reisen in über 200 Länder möglich – mit nur einem Adapter.

Dies sind nur einige der vielzähligen digitalen Gadgets für die Reisezeit, die aktuell auf den Markt strömen. Einige von ihnen sind nützliche Technologien, die im Ernstfall sogar Leben retten können, wiederum andere können als digitale Spielerein kategorisiert werden. Ob und welche Gadgets man sich zulegt, bleibt letztendlich jedem selbstüberlassen. Dennoch zeigt sich, dass technologische Fortschritte auch die Reisebranche zunehmend verändern. Es bleibt spannend zu sehen, wie der Einsatz von KI und Co. diesen Wirtschaftszweig erneuern wird.

PS.: Und wer kümmert sich um die Pflanzen?

Der Parrot Pot ist ein digitaler Blumentopf und kann über eine App gestartet werden. Wählt man die Urlaubsfunktion, wässern sich die Pflanzen während der Abwesenheit automatisch.


Sopra Steria Consulting

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