„Gewöhnlich sind die Weiber nicht nur unfähig, mathematische Beziehungen aufzufassen, sondern sie empfinden auch eine Art Abscheu gegen alles Zahlenmäßige. In gewissem Sinne kann man sagen, das Mathematische ist der Gegensatz des Weiblichen.“ Über dieses Zitat des Psychiaters Paul Julius Möbius können wir natürlich nur lachen. Es ist ja auch uralt, genauer gesagt, fast 120 Jahre alt.
Gesellschaft
Weihnachten wird immer digitaler. Viele Bräuche sind nur noch einen Mausklick entfernt. Tannenbaum besorgen, Weihnachtsmarkt, Geschenke – es gibt nichts, was nicht auch online funktioniert oder zumindest per App unterstützt wird.
Das deutsche Bildungssystem hängt beim Thema Digitalisierung hinterher. Viele Lehrkräfte sträuben sich gegen mehr Vernetzung und mobile Lehrmittel im Klassenzimmer, und auch die IT-Infrastruktur der Schulen ist modernisierungsbedürftig. Das Beispiel Schul-Cloud – ein Fundstück auf sueddeutsche.de – zeigt, dass sich doch etwas tut.
Die Sommersaison steht in den Startlöchern. Passend zur Reisezeit erobern immer mehr Gadgets den Markt, die das Reisen noch digitaler machen. Neben smarten Gepäckstücken und intelligenten Apps, gibt es eine Technologie, die Deutschlands Urlaubsstrände noch sicherer macht.
Um zu verstehen, wie sehr Digitalisierung unser Leben verändert, kann es mitunter hilfreich sein, eine alt bekannte Geschichte modern nachzuerzählen. Zum Beispiel die gerade wieder aktuelle Weihnachtsgeschichte: Hätte es sich nicht um jene Zeit herum begeben, sondern um die unsere, wäre sie wohl komplett anders verlaufen.
Künstliche Intelligenz und Big Data verschaffen Unternehmen bei komplexen Sachverhalten den nötigen Durchblick und assistieren beim Treffen von Entscheidungen. Die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden wird durch Chatbots unterstützt. Dieselben Dienste könnten die Technologien auch für den Bürger leisten – beispielsweise bei künftigen Wahlen.
Schenken zu Weihnachten läuft heute hochgradig digital ab: Das Netz sorgt für Ideen, schlägt den passenden Händler vor, der wiederum Verpackung und Versand sicherstellt. Der Schenkende drückt nur den Kauf-Button. Weil es so einfach funktioniert, besteht allerdings Gefahr, dass die persönliche Note zu kurz kommt. Schließlich ist dank Dawanda und Co. die weltweite Bastel-Community nur einen Klick entfernt. Warum also Selbermachen?
Da will noch jemand sagen, die öffentliche Verwaltung kann kein bürgernahes E-Government. Ein Fundstück auf Twitter, Danke an Claudia Tödtmann von der Wirtschaftswoche, belegt das Gegenteil. Im Kölner Stadtteil Nippes werden demnächst smarte Parkbänke mit Handy-Ladestation stehen. Die aktuellen Möbel werden mit einem Modul samt USB-Anschluss und Solarzellen ausgestattet. Bürger können so unterwegs den Akku ihrer Handys und Tablets aufladen.
Die digitale Pflege ist auf dem Vormarsch. Das hat Ursachen: Rund 3,5 Millionen Menschen werden nach offiziellen Prognosen im Jahr 2030 in Deutschland pflegebedürftig sein – knapp eine Million mehr als derzeit. Klar ist, dass innerhalb der kommenden Jahre nicht im annähernd gleichen Ausmaß zusätzliche Pflegekräfte zum Einsatz kommen werden.
